Vierter Gesamtsieg macht Marijan Griebel zum Rekordmann der Rallye Luxemburg

Ein besonderes Event stand für den 34-jährigen Hahnweilerer Rallyepiloten Marijan Griebel am vergangenen Wochenende an. Die Rallye Luxemburg ist in der Sommerpause der Deutschen Rallye Meisterschaft nicht nur alljährlich eine gute Gelegenheit für Griebel weitere Wettbewerbspraxis zu sammeln, sondern erwies sich in der Vergangenheit regelmäßig auch als äußerst erfolgreiches Pflaster für den Pfälzer. Nach drei Gesamtsiegen in den Jahren 2017 bis 2019 bestand für den Polizeihauptkommissar nun die Möglichkeit, mit Sieg Nummer vier zum alleinigen Rekordhalter der Veranstaltung aufzusteigen.

Mit dem gewohnten Skoda Fabia RS Rally2 des Pole Promotion Teams und dem Heilbronner Stefan Kopczyk auf dem „heißen Sitz“, mit dem Griebel in der Vergangenheit bereits einige internationale Erfolge feierte und der Stammbeifahrer Tobi Braun vertrat, waren die Weichen für einen weiteren Erfolg gestellt.

Doch neben der starken Konkurrenz aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg hatte auch Petrus etwas gegen einen Durchmarsch Griebels. Kurz nach dem Start am frühen Morgen öffnete der Himmel, für viele Piloten etwas unerwartet, seine Schleusen und verwandelte die staubtrockenen Pisten teilweise in wahre Schlammwüsten.

Mit lediglich zwei Regenreifen ausgestattet, die über Kreuz auf den Skoda Fabia montiert wurden, gelang es Griebel zunächst dennoch, sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes zu setzen. Auf der vierten Wertungsprüfung beschlug aufgrund der Regenmassen die Frontscheibe des Rallyeboliden allerdings derart stark, dass an ein schnelles Fahren nicht zu denken war und der Pfälzer größte Mühe hatte, überhaupt das Ende der Wertungsprüfung zu erreichen. Mit knapp einer Minute Zeitverlust und zu diesem Zeitpunkt vierzig Sekunden Rückstand auf die Führung eine große Hypothek für die restlichen acht Wertungsprüfungen.

Auch im weiteren Tagesverlauf setzte immer wieder Regen ein, die Reifenwahl war ein ständiges Pokerspiel und hinter jeder Kuppe oder Kurve konnte eine neue Überraschung in Form von Dreck und Schlamm lauern. Doch Griebel und Kopczyk trotzten den Bedingungen, gewannen sechs der acht ausstehenden Wertungsprüfungen und konnten den großen Rückstand letztlich in einen Vorsprung von exakt 4,1 Sekunden ummünzen.

„Das war nach unserem Problem und dem großen Rückstand sicherlich der schwierigste der vier Siege, aber umso schöner ist das Gefühl nun nach der Rallye. Ich möchte mich ganz herzlich bei Skoda Luxemburg, meinem Luxemburger Partner Johny Blom und allen weiteren Unterstützern bedanken. Das Problem mit der Frontscheibe werden wir intern analysieren und beheben um zum nächsten Start, meinem Heimspiel bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye, die Erfolgsserie fortsetzen zu können“, bilanziert Griebel im Ziel der Rallye in Hosingen.

Fotos: Patrick Mohr

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